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Die Entstehungsgeschichte
des BRK-Heim Au

Am Anfang war nur Sonne, Wasser, Staub,......

Die leere Bilgerhalle                  alter Waschraum

und die Bilgerhalle in Au!

Schon seit einiger Zeit träumten die Auer Rotkreuzler von einer eigenen Unterkunft. Man war zwar bei den Kameraden der Feuerwehr gerne willkommen und auch der Rettungswagen war im Feuerwehrhaus untergestellt, aber eigene Räume wären doch etwas Anderes. Es sah so aus, als würde es immer ein Traum bleiben, denn es war weder ein eigenes Grundstück noch Kapital vorhanden. Im April 1995 wendete sich das Blatt allerdings sehr zum Erstaunen aller. Die dem Feuerwehrhaus angrenzende Halle wurde völlig überraschend frei. Angespornt durch einige Kameraden der FFW entstand der Gedanke, auf dieser freiwerdenden Fläche eine Garage für den Rettungswagen, sowie einen Bereitschaftsraum zu errichten. Dieser Gedanke wurde in einer Auer Schneiderei zwischen Jung und Alt ausdiskutiert. Wobei allerdings eine Diskussion nicht zustande kam, weil sich die drei Rotkreuzler (Hölzl, Hofmaier, Maier) über den Bau eines eigenen Heimes einig waren.

Beim nächsten Gruppenabend wurden die anderen Bereitschaftsmitglieder über das Vorhaben, eine eigene Garage für den RTW zu errichten, informiert. Nach langem Hin und Her wurde schließlich unser Senior Alfons Hölzl beauftragt, Herrn Bürgermeister Widmann zu bitten, uns die Räumlichkeiten neben der Waschhalle der Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Nach einer Ortseinsicht mit dem Bürgermeister schlug dieser einen völlig anderen Standort für die Garage und die Bereitschaftsräume vor: Das BRK solle doch gleich im Anschluß an die FFW die Garage bauen und im Obergeschoß die vorhandenen Waschräume umbauen. Mit diesem Vorschlag ging man schließlich zu Architekt Carol Lorenz und bat ihn, einen Plan für das Vorhaben in der ehemaligen Bilgerhalle zu erstellen.

Dieser sagte zu und fertigte uns einen Plan, mit dem man schließlich bei der Gemeinde wieder vorstellig wurde. Nachdem am 23.6.95 von der Gemeinde das o.k. für den Bau kam, wurde der Plan der Vorstandschaft des BRK in Freising vorgestellt. Da sich allerdings die geschätzten Baukosten bei ca. 380.000.- DM bewegten, mußten schon bei dieser Vorstellung Wege aufgezeigt werden, wie die Kosten gesenkt werden können. Am Hopfenfest-Montag (31.7.95) kam schließlich das ersehnte "Ja" aus Freising und nach dem Abbau des Glückshafens wurde am 4.8.95 mit dem Bau begonnen.

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