In den vergangenen Jahren hat sich der Bund immer mehr aus dem
Katastrophenschutz zurückgezogen und diese Aufgaben den Hilfsorganisationen
übertragen. Mit dem Katastrophenschutz wurden auch jede menge Fahrzeuge
und Ausrüstung an die Hilfsorganisationen abgegeben. Wie in den meisten
Kreisverbänden, gab es auch in Freising immer mehr Platzprobleme und die Frage
nach dem Wohin mit dem Fuhrpark wurde immer drückender.
Zwischenzeitlich sind Hallen und Flächen angemietet worden, was aber dazu
führte, dass sich die Ausrüstung im ganzen Landkreis verteilte. Im K-Fall hätte
nun alles erst wieder zusammengesammelt werden müssen.
Der Traum einer eigenen Halle entstand, in der wieder alles vereint ist. Bei
den Grundstücksverhandlungen kristallisierte sich dann ein Bauplatz in Marzling
heraus, der auch durch die gute Verkehrsanbindung bestens geeignet ist. Im
Dezember 2006 erfolgte dann der erste Spatenstich für die 50 mal 27 Meter
große Betonfertigteilkonstruktion hinter der Straßenmeisterei. Bereits am 23.
März kannte des Richtfest des 2 Millionen Euro Projektes gefeiert werden. Zur
zeit wird gerade eine ca. 1000mē große Fotovoltaikanlage mit 120 kW Leistung
auf dem Dach installiert, die einen großen Teil der Bausumme verschlingt. Des
weiteren sind noch eine Waschhalle, eine kleine Werkstatt,
Wasch- und Sozialräume, ein Schulungsraum und eine Betriebswohnung geplant.
Für das enorme Projekt, das mit viel ehrenamtlicher Eigenleistung gebaut wird, erhofft
sich der Kreisgeschäftsführer neben den Einnahmen der Fotovoltaikanlage noch
eine angemessene Förderung, damit die Durststrecke der Finanzierung recht bald
überwunden ist.
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